Meetings - Gallery

Meeting in Saldus

Religions in Germany für comenius.ppt
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Meeting in Komotini

Traditional+Games+in+Germany.pps
Microsoft Power Point-Präsentation [567.6 KB]
Report about meeting in Komotini.docx
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Meeting in Buseck

Unser drittes internationales Comenius-Treffen in Buseck (2. – 7. Juni 2013)

In der Woche vom zweiten bis zum siebten Juni begrüßten wir im Rahmen desaktuellen Comenius-Projektes 32 Schüler/innensowie 19 Lehrer/innen aus unseren neun europäischen Partner-Ländern (s. Fußnote 1) an unserer Schule. Im Mittelpunkt des Treffens stand die gemeinsame inhaltliche Arbeit am derzeitigen Projekt„Art, Sports andLiteratureagainstViolenceat School (Comenius 2012-2014)“. Passend zum Themaführten die am Comenius-Projekt teilnehmenden Jugendlichen an zwei Vormittagen gegen Gewalt und Mobbing gerichtete Theaterstücke auf, die sie in ihren Heimatländern vorbereitet hatten. Außerdem hielten die Schüler/innen Power-Point-Präsentationen zu den an ihren Schulen getroffenen Vorkehrungenzur Verhinderung von Gewalt und Mobbing. Den Abschluss der inhaltlichen Arbeit bildete eine Diskussion, in der die Schüler/innen aller Länder ihre Ergebnisse hinsichtlich der folgenden Fragen präsentierten: Wie können wir Mobbing verhindern? Wie können wir Opfern von Mobbing-Überfällen helfen bzw. beistehen? Wie können wir zur Auslöschung von ethnisch bedingten Stereotypen beitragen?

Das Ziel des Comenius-Projektes ist es, zur Völkerverständigung beizutragen. Während der internationalen Treffen finden sich Menschen der unterschiedlichen europäischen Länder zusammen, lernen sich näher kennen und tragen ihren Teil zum Gelingen des gemeinsamen Projektes bei. Dabei ist Englisch die Kommunikationssprache. Um das Verständnis für- und die Achtung voreinander zu erhöhen, werden Einblicke in die Geschichte und Traditionen der jeweiligenGastgeberländer geboten. Einblicke in unsere Region versuchten wir unseren Gästen zu bieten, indem wir die Städte Gießen, Marburg und Frankfurt besichtigten. Vor Ort besuchten wir das Mathematikum in Gießen, die Paulskirche und das Goethe-Museum in Frankfurt sowie den Hessenpark.

Insgesamt blicken wir auf eine erlebnisreiche und eindrucksvolle Woche zurück. Auch diesmal waren für viele Schüler/innen die persönlichen Begegnungen mit den Jugendlichen der unterschiedlicheneuropäischen Länder das eindrucksvollste und auch freudigste Erlebnis. In diesem Sinne wurden unsere Gäste am letzten Abend mit viel Wehmut von ihrenAustauschpartner/innen, den Gasteltern und Lehrer/innen auf unserer “farewell-party“ in der Aula verabschiedet. Die nach Schottland reisenden Schüler/innen der Comenius-AG fiebern bereits dem nächsten Zusammenkommen im November in Kilmarnock (nahe Glasgow) entgegen!

 

Our third international Comenius-Meeting in Germany(2nd-7thJune 2013)

From the second to the seventh of June our third international Comenius-meeting took place in our Hessian village Buseck. All in all we welcomed 32 students and 19 teachers from ournine European partner-countriesin order to continueour work on the current Comenius-project “Art, Sports and Literature against Violence at School (Comenius 2012-2014)”. In the mornings all European partners met in the assembly hall of our school, the “IGS Buseck”, in order to make a stand against violence and bullying. On Monday morningthe pupilspresentedthe programmesthey have at their schools to promote desirable behaviours among students. On Tuesday and Thursday the studentsperformed their theatre plays which aimed at opposing bullying. On the last day youngsters from each country presented their answers to a questionnaire consisting of the following questions: How can we stop bullying? How can we help the victims of bullying? How can we erase stereotypes? The results were gathered and displayed on posters.

It is the aim of the Comenius-project to contribute to the understanding among nations. Students and teachers from different European countries meet one another, get to know each other and contribute their part to making each project a success. Moreover,the understanding of and theappreciation for the inhabitants of each country should be promoted. Thusit has become a routine on our international meetings to gain an insight into the host country’s history and traditionsby means of excursions. In Germany we guided our guests aroundGießen, Marburg and Frankfurt. Moreover, we visited the “Mathematikum” in Gießen, the “Paulskirche” and the “Goethe-Haus” in Frankfurt as well as the “Hessenpark”.

All in all we look back on an adventurous and impressive week. When we asked our students what they liked best about the week they have spent with their Comenius-partners, they oftennamed the new friends they have won at first. Thus, there were also some sad feelings when allpartners, the host families and some teachers of the IGS Buseckgot together on the last evening to celebrate the time they havespent together and to say goodbye to each other. Those pupils who will be travelling to Scotland in November are already looking forward to seeing some of their new friends again!

 

 

Meeting in Kilmarnock

Meeting in Neapel

Comenius Teachers meeting.doc
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Unser fünftes internationales Comenius i[...]
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Meeting in Radomsko

THE VIEWS OF STUDENTS - visit to Poland [...]
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Arne Jordan, Torsten Piske, Claudia Wehner-Lipplock

Buseck, den 23.09.2014

Zehn Länder gegen Gewalt und Mobbing an Schulen

IGS Busecker Tal nimmt teil am Abschlusstreffen des Comenius – Projekts „Kunst, Literatur und Sport gegen Gewalt an Schulen“ in Radomsko, Polen.

 

Zwei Jahre lang haben sich insgesamt knapp 200 Schüler aus Schulen in Bulgarien, Griechenland, Italien, Lettland, Polen, Schottland, Rumänien, Deutschland, der Türkei und Zypern getroffen, um gemeinsam gegen ein Problem vorzugehen, das ganz Europa betrifft:

Mobbing!

„25 – 30 % aller Todesfälle in der Altersstufe der 15- bis 24-Jährigen sind direkt oder indirekt

durch Mobbingerfahrungen ausgelöst! Und das in ganz Europa! Das ist eine erschreckende Zahl, gegen die auch wir in Buseck etwas unternehmen wollten!“, erläutert Torsten Piske, der Leiter dieses Projekts an der IGS Busecker Tal, den Grund zur Teilnahme.

 

Um effektiv etwas gegen die wachsende Zahl von Mobbingopfern auf europäischer Ebene zu tun, gab es in den vergangenen zwei Jahren Treffen in Saldus (Lettland), Komotini (Griechenland), Buseck (Deutschland), Kilmarnock (Schottland), Neapel (Italien) und in der Woche vom 01. – 06.06.14 in Radomsko (Polen). Bei jedem dieser Treffen kamen die Schüler und Lehrer aus allen zehn Schulen zusammen und präsentierten ihre jeweils selbst erstellten Beiträge, in denen es um die Darstellung der nationalen Besonderheiten, der Kultur, der Schulen, wie auch um das Vorführen von Theaterstücken, Filmen und PowerPoint -Präsentationen zum Thema „Gewalt und Mobbing“ ging.

Ziel war es, einen Pool von Texten, Filmen, Liedern und PowerPoint-Präsentationen gegen Mobbing und Gewalt an Schulen zu schaffen, der auf Youtube, den Schulhomepages und der European Shared Treasures (EST)- Datenbank der Europäischen Union für die gesamte

Öffentlichkeit eine klare Aussage macht: Mobbing muss gestoppt werden. Gegen Mobbing muss man aktiv etwas tun. Bei Mobbing darf man nicht wegsehen!

Diese Aussage wurde durch oft emotionale, teilweise berührende Film – und PowerPoint-

Präsentationen der einzelnen Länder jetzt beim Abschlusstreffen der zehn Nationen in Radomsko noch einmal wirkungsvoll unterstrichen

Für die IGS Busecker Tal waren die Schülerinnen Melina Henkel, Maria Montermann, Anna Stövesand und Carla Willershäuser zusammen mit ihren Lehrern Torsten Piske und Claudia Wehner-Lippok nach Polen gereist, um die deutschen Beiträge vorzustellen: Eine PowerPoint - Präsentation, in der in künstlerisch verfremdeter Form gezeigt wurde, wie ein Mädchen durch Mobbing massive Essstörungen entwickelt und sich zunehmend von Mitschülern und der eigenen Familie zurückzieht, und ein Film über ein Mädchen, das durch ständige Beleidigungen und Ausgrenzungen beginnt sich zu „ritzen“ und über Selbstmord nachzudenken. (www.igs-buseck.de). Beide Beiträge ernteten viel Beifall.

Es standen jedoch nicht nur „ernste“ Themen auf dem Veranstaltungskalender in Radomsko, sondern auch viel Kulturelles und Unterhaltsames, bei dem die Jugendlichen aus ganz Europa sich kennen lernen und näherkommen konnten. Dazu gab es eine Fahrt zum bedeutendsten Heiligtum von Polen, der Schwarzen Madonna von Czestochowa, einen

ganztägigen Ausflug in die Kulturstadt Krakau und einen sehr emotionalen Abschlussabend in Radomsko. Und natürlich gab es auch viel gutes Essen: Bei den Veranstaltungen wie auch bei den polnischen Gastfamilien, in denen die Schüler untergebracht waren.

„Das Projekt war eine tolle Erfahrung für alle Beteiligten und wir haben neue Freunde in ganz Europa gefunden“, kommentiert Claudia Wehner-Lippok den Verlauf dieses Projekts.

„Und wir hoffen, auch von 2014 – 2016 wieder an einem Erasmus + / Comenius – Projekt

teilnehmen zu können!“

Den Antrag hat die IGS Busecker Tal bereits gestellt!

 

Arne Jordan, Torsten Piske, Claudia Wehner-Lipplock

Buseck, den 17.06.2014

Unser fünftes internationales Comenius-Treffen in Italien (17.02. – 21.02.2014)

 

“Respecting another person’s point of view“ – unter diesem Motto kamen die Schüler/innen und Lehrer/innen der zehn europäischen Partnerländer[1] zum fünften, internationalen Comenius-Treffen in Neapel zusammen. Im Vorfeld hatten sie Tänze, Lieder, Gedichte und Theaterstücke eingeübt, um den Themenschwerpunkt aus der eigenen Perspektive zu beleuchten und zu veranschaulichen. Die Schüler/innen präsentierten jedoch nicht nur ihre Inszenierungen zum Thema “Respektiere die Sichtweise deines Gegenübers“. Auch hatten sie in ihren jeweiligen Heimatländern Poster zu diesem Arbeitsschwerpunkt erstellt, die sie während des Treffens ebenfalls vorstellten. Im Rahmen eines Workshops sammelten die Schüler/innen darüber hinaus praktische Erfahrungen. Ihre Aufgabe bestand darin, sich in bestimmte Rollen hineinzuversetzen und entsprechend zu agieren. Die Verkehrssprache auf den internationalen Treffen ist Englisch.

Bei den internationalen Treffen stehen zunächst der Austausch und die gemeinsame Arbeit an den Projektthemen im Fokus. Des Weiteren gehört auch die gemeinsame Erkundung des Gastgeberlandes zu den Treffen. Unsere italienischen Gastgeber/innen gaben uns so manche Gelegenheit, einen Einblick in die Geschichte Neapels zu erlangen. So besuchten wir den Königspalast Palazzo Reale sowie den Klosterkomplex San Martino. Auch den aus Römerzeiten stammenden Tunnel Grotta di Seiano auf dem Hügelzug Pausillipo besichtigten wir. Schließlich war es die Ruinenstadt Pompeji, die bei unseren Schülerinnen die größte Faszination auslöste.

Während der Ausflüge erhielten wie stets die Chance, an Aussichtspunkten entlang der Küste zu rasten. Von dort aus konnten wir ehrfurchtsvoll den Vulkan Vesuv bewundern oder die Gedanken über den Golf von Neapel schweifen lassen. An den Abenden organisierten die italienischen Austauschpartner/innen private Treffen, an denen die europäischen Schüler/innen erneut zusammenkamen. „Das war die beste Woche meines Lebens“, so fasst die Busecker Schülerin Pinar Belke ihre Erfahrungen und Eindrücke der gemeinsamen Zeit mit den europäischen Austauschpartner/innen in Neapel zusammen. Voller Vorfreude blicken wir nun auf unser Abschlusstreffen im polnischen Radomsko Anfang Juni. 

Claudia Wehner-Lippok

Buseck, den 27.02.2014



[1]Zu den Partner-Schulen gehören die bulgarische Schule St Cyril and Methodus, die zyprische Schule Lykeio Paraliminiou, die griechische Schule Musician School Komotini, die italienische Schule IPSCT Giustino Fortunato, die polnische Schule Zespol Szkol Ponadgimnasjain, die lettische Schule Saldus Profeesional Vidusskola, die rumänische Schule Scoala de Ate si Meserii Ion Pillat, die türkische Schule Gazi Lisesi sowie die schottische Schule Kilmarnock Academy.

Unser viertes internationales Treffen in Schottland (4.11. – 8.11. 2013)

 „Traditional recipes, local cuisine and eating habits“ – unter diesem Leitthema fand das vierte, internationale Comenius-Treffen vom vierten bis zum achten November im schottischen Kilmarnock statt. Insgesamt kamen 53 Schüler/innen sowie 23 Lehrer/innen zehn europäischer Partnerländer zusammen, um die Arbeit am gemeinsamen Projekt „Art, Sports and Literature against Violence at School“ fortzuführen.  Auch die Gesamtschule Busecker Tal war mit den Schüler/innen Marek Havemann, Tristan Kutscher, Lina Rinnert und Janos Schäfer sowie den Lehrkräften Torsten Piske, Michael Schlüter und Claudia Wehner-Lippok vor Ort vertreten.

Die Ziele der internationalen Treffen sind, dass sich die Teilnehmenden der unterschiedlichen europäischen Länder kennen lernen, Vorurteile ab- und Verständnis füreinander aufbauen. Dieses soll dadurch erreicht werden, dass sich die Partner/innen über die Geschichte und Kultur ihres Herkunftslandes austauschen und gemeinsame Erlebnisse sowie Erfahrungen teilen. In Kilmarnock stand der Austausch über Essgewohnheiten und traditionelle Gerichte im Fokus. Die Schüler/innen präsentierten herkömmliche Gerichte aus ihren Ländern und erstellten ein Comenius-Kochbuch. Auch gemeinsame Backerfahrungen sammelten sie, indem sie im Rahmen eines Workshops das schottische Traditionsgebäck „shortbread“ zubereiteten.

Vor Ort gewannen die Teilnehmenden vor allem einen Einblick in die Geschichte und Kultur Schottlands. Am fünften November nahmen die Projekt-Partner/innen an den Feierlichkeiten zum Nationalgedenktag „Guy Fawkes Day“[1] teil. Der Gedenktag wird landesweit mit lokalen Feuerwerken beschlossen. Ein weiteres Highlight war das „Burns Supper“ [2], das die schottischen Gastgeber/innen am Abschlussabend für ihre Gäste organisierten. Dort kosteten Schüler/innen und Lehrer/innen das schottische Nationalgericht „Haggis“, das zu einem Großteil aus Schafsinnereien besteht, und ließen sich für schottisches Volkstanzen begeistern. Neben diesen Programmpunkten wurden auch Exkursionen unternommen. So besichtigten die Projekt-Teilnehmer/innen die mittelalterliche Burg „Dean Castle“ sowie das Museum „The Dick Institute“ in Kilmarnock. Auch kamen sie aufgrund der geographischen Nähe in den Genuss, an einer Stadtführung durch Edinburgh teilzunehmen. In Glasgow standen Besuche des Kunstmuseums „Kelvingrove“ sowie des Transportmuseums „Riverside Museum“ auf der Tagesordnung.

Auch dieses Mal fühlten sich unsere Schüler/innen in ihren Gastfamilien sehr willkommen. Freundschaften wurden schnell geschlossen und die teilnehmenden Schüler/innen der unterschiedlichen Länder organisierten auch in ihrer Freizeit weitere Treffen, um noch mehr Zeit miteinander zu verbringen. In diesem Sinne verabschiedeten sich die Jugendlichen am Freitag unter einigen Tränen. Dank der neuen Medien ist es den Projekt-Partner/innen nun möglich, den Kontakt auch zukünftig aufrecht zu erhalten. Das fünfte und somit vorletzte, internationale Comenius-Treffen findet im Februar 2014 zu dem Themenschwerpunkt „Respecting another person’s point of view  - the basis for communication“ in Neapel (Italien) statt.

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[1] An dem Nationalgedenktag „Guy Fawkes Night“, auch bekannt als „Bonfire Night", wird jährlich das Scheitern des Attentats auf den englischen König Jakob I im Jahr 1605 gefeiert. Das Attentat wurde von Robert Catesby geplant und von dem Sprengstoffexperten Guy Fawkes ausgeführt.

[2] Beim „Burns Supper“ handelt sich um ein Fest zu Ehren des schottischen Dichters Robert Burns. Dieses wird jährlich an Burns Geburtstag, dem 25. Januar, abgehalten. 

Claudia Wehner-Lippok

BUseck, den 28.11.2013

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Unser drittes internationales Comenius-Treffen in Buseck (2. – 7. Juni 2013)

In der Woche vom zweiten bis zum siebten Juni begrüßten wir im Rahmen des aktuellen Comenius-Projektes 32 Schüler/innen sowie 19 Lehrer/innen aus unseren neun europäischen Partner-Ländern (s. Fußnote 1) an unserer Schule. Im Mittelpunkt des Treffens stand die gemeinsame inhaltliche Arbeit am derzeitigen Projekt „Art, Sports and Literature against Violence at School (Comenius 2012-2014)“. Passend zum Thema führten die am Comenius-Projekt teilnehmenden Jugendlichen an zwei Vormittagen gegen Gewalt und Mobbing gerichtete Theaterstücke auf, die sie in ihren Heimatländern vorbereitet hatten. Außerdem hielten die Schüler/innen Power-Point-Präsentationen zu den an ihren Schulen getroffenen Vorkehrungen zur Verhinderung von Gewalt und Mobbing. Den Abschluss der inhaltlichen Arbeit bildete eine Diskussion, in der die Schüler/innen aller Länder ihre Ergebnisse hinsichtlich der folgenden Fragen präsentierten: Wie können wir Mobbing verhindern? Wie können wir Opfern von Mobbing-Überfällen helfen bzw. beistehen? Wie können wir zur Auslöschung von ethnisch bedingten Stereotypen beitragen?

Das Ziel des Comenius-Projektes ist es, zur Völkerverständigung beizutragen. Während der internationalen Treffen finden sich Menschen der unterschiedlichen europäischen Länder zusammen, lernen sich näher kennen und tragen ihren Teil zum Gelingen des gemeinsamen Projektes bei. Dabei ist Englisch die Kommunikationssprache. Um das Verständnis für- und die Achtung voreinander zu erhöhen, werden Einblicke in die Geschichte und Traditionen der jeweiligen Gastgeberländer geboten. Einblicke in unsere Region versuchten wir unseren Gästen zu bieten, indem wir die Städte Gießen, Marburg und Frankfurt besichtigten. Vor Ort besuchten wir das Mathematikum in Gießen, die Paulskirche und das Goethe-Museum in Frankfurt sowie den Hessenpark.

Insgesamt blicken wir auf eine erlebnisreiche und eindrucksvolle Woche zurück. Auch diesmal waren für viele Schüler/innen die persönlichen Begegnungen mit den Jugendlichen der unterschiedlichen europäischen Länder das eindrucksvollste und auch freudigste Erlebnis. In diesem Sinne wurden unsere Gäste am letzten Abend mit viel Wehmut von ihren Austauschpartner/innen, den Gasteltern und Lehrer/innen auf unserer “farewell-party“ in der Aula verabschiedet. Die nach Schottland reisenden Schüler/innen der Comenius-AG fiebern bereits dem nächsten Zusammenkommen im November in Kilmarnock (nahe Glasgow) entgegen!

Claudia Wehner-Lippok

Buseck, den 17.06.2013

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Unsere Comenius-Reise nach Komotini in Griechenland (17. – 22. Februar 2013)

Im Fokus unserer aktuellen Comenius-Reisen steht der Kampf gegen ethnische Diskriminierung und Gewalt an europäischen Schulen. Bevor wir nach Komotini reisten, erstellten die am Projekt teilnehmenden Repräsentanten der verschiedenen europäischen Schulen Power-Point-Präsentationen zu ihren traditionellen Trachten und Spielen. Außerdem übten die nach Griechenland reisenden Schüler Volkstänze ein und bereiteten ein gegen ethnische Diskriminierung gerichtetes Lied zur Aufführung vor. Diese im Vorfeld getroffenen Vorbereitungen beruhen auf der folgenden Idee: Nicht nur durch die natürliche Interaktion mit den Partnern aus anderen Ländern während der Comenius-Treffen, sondern auch durch das Verfolgen der Präsentationen ihrer Projekt-Partner, bauen die Schüler ethnisch bestimmte Stereotypen und Vorurteile ab, indem sie ihr Wissen über die Einwohner anderer europäischer Länder erweitern.

In Griechenland angekommen führten die Schüler ihre Präsentationen am Vormittag in der Aula unserer Gastgeber-Schule, der „Music School of Komotini“, auf. An den Nachmittagen unternahmen wir verschiedene Ausflüge, während welcher wir einen tieferen Einblick in die Geschichte und die Kulturen Griechenlands gewannen. So besuchten wir das lokale archäologische Museum sowie das Museum für Völkerkunde in Komotini, wurden durch die antike Ruinenstadt Philippi geführt und besichtigten die Altstadt Xanthis. Die Abende verbrachten unsere Schüler mit ihren griechischen Partnern und deren Familien.

Nach unserer Reise überlegten wir gemeinsam mit unseren Schülern, ob ihnen unsere Comenius-Reise tatsächlich dabei geholfen hatte, ihr kulturelles Wissen über die Bewohner anderer europäischer Länder zu erweitern und ethnisch bedingte Stereotypen und Vorurteile abzubauen. Dabei stellte sich heraus, dass unsere Schüler sich im Vorfeld besonders dahingehend Sorgen gemacht hatten, ob sie sich mit ihren griechischen Gastgebern verstehen würden. Als sie jedoch merkten, dass nicht nur die griechischen Partner, sondern nahezu alle am Projekt teilnehmenden Jugendlichen freundlich und aufgeschlossen waren, fühlten sie sich in der international zusammengesetzten Projekt-Gruppe willkommen und wohl. Dadurch, dass sie die Jugendlichen der anderen Länder kennengelernt hatten, interessierten sie sich auch mehr für deren Präsentationen. Während der Präsentationen kam es zu einer Annäherung zwischen den verschiedenen Kulturen, indem unsere Schüler Gemeinsamkeiten bezüglich der Trachten, der traditionellen Spiele und der Volkstänze zwischen allen Teilnehmern feststellten. So setzen sich die Trachten nahezu aller Partner im Wesentlichen aus den gleichen Einzelteilen zusammen und auch Hüpfspiele sind bei den Kindern aller europäischer Länder beliebt. Wenn unsere Schüler Unterschiede feststellten, zeigten sie sich entweder beeindruckt oder interessiert. So lobten sie die prächtigen Trachten der türkischen Teilnehmerinnen und zeigten sich gegenüber der bulgarischen Tradition junger Frauen, Trachten durch Stickeren zu individualisieren, aufgeschlossen. Was unseren Schülern jedoch am wichtigsten war, waren die neuen Freundschaften, die sie geschlossen hatten sowie die Erfahrung, dass sie sich mittels der englischen Sprache erfolgreich mit den anderen Schülern verständigen konnten. Somit freuen sich unsere Schüler, genau wie wir Lehrer, schon sehr darauf, unsere Partner im Juni in Deutschland zu empfangen!

Claudia Wehner-Lippok

Buseck, den 10.03.2013


Hier der entsprechende Pressartikel!



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Our Trip to Saldus in Latvia (11th-16th November 2012)

Back at the airport in Frankfurt on 11th November, we were all very excited about going to Saldus in order to meet with our European partners. However, with all the excitement we felt, there was also some nervousness: Would we get along and become friends with our partners? What would they think of the presentations and performances we had prepared for the meetings? It was not until our first official meeting the next morning that we gained a clearer picture.

On Monday morning, all partners[1] met in the assembly hall of the hosting Latvian school Saldus Professional Secondary School (SPSS). There it became visible how many partners we actually are in this current Comenius-program: With all the participating European schools mostly bringing three or four pupils and two teachers with them, together with the pupils of the Latvian Comenius group, the two Latvian project managers as well as the headmaster of SPSS, 75 people assembled in the auditorium. The presentations we viewed that morning informed us on the school system of each country and introduced us to the participating schools. We learned that the representing schools of Bulgaria, Cyprus, Germany, Greece, Scotland and Turkey are secondary schools, while the representing schools of Italy, Latvia and Poland are professional schools. The Bulgarian school is a school for pupils with special needs. We also realised that most of the pupils taking part in the project are aged between 15 and 18. Even though the focus of the other presentations we watched that morning might have shifted slightly, in general we learned about the broad political and economic structures, famous sights and cities as well beautiful touristic places of each country.[2]

In our second official meeting on Tuesday morning, the topic was “arts against violence”. While some partners informed us about their traditional arts back home (representatives of Bulgaria, Cyprus, Greece, Turkey), others introduced us to art groups or activities against violence at their schools (representatives of Italy, Poland, Scotland). The German pupils performed to a song protesting against mobbing by one of the pupils’ favourite singers. Also the traditional masks the pupils of the different European countries had either selected or created were presented.

The third official meeting was all about traditional and religious holidays. Here we learned that most of the participating European countries have the most important religious holidays in common: Eastern and Christmas. The central religious holidays in Turkey are fast breaking at the end of Ramadan and the Festival of Sacrifice. Also independence days are of central importance in Bulgaria, Cyprus, Greece, Italy, Latvia, Poland, Romania and Turkey. In Germany the German Unification Day is celebrated.

Apart from our meetings, the Latvians really made an effort to show us their country. Matching the topics of our meetings, we visited Saldus secondary school as well as Saldus art school, where we looked at pupils’ artistic works and performances. In the Saldus sweets and ice cream factories Gotina and Druvas partika we witnessed the manual labour being invested in producing the Latvian sweets before they are sold on the national and the international market. Moreover, we enjoyed guided tours through Riga, Kuldiga (like Riga the town Kuldiga is a World Heritage Site) and Saldus. In the evenings we took part in national folk evenings, participating in traditional folk singing and dancing. After the official program had ended, the students enjoyed listening and dancing to international pop music.

The main objectives of the Comenius-Project are to promote knowledge and cultural awareness of the different European cultures, foster intercultural dialogues between representatives of the European countries, improve pupils’ mediating, social, creative, language and computer skills as well as reducing violence and bullying among students due to their ethnic background. Which objectives did we approach during our meeting in Saldus?

First of all, the first Comenius-meeting was about getting the project started and getting to know the participants. While watching the presentations each school had prepared in accordance with the determined topics and listening to the presenters explanations, cultural knowledge and awareness were being promoted. Preparing the presentations and masks supported the computer and creative skills of the pupils. In the evenings during the folk dances and also in exhibitions, when pupils were allocated to mixed groups, especially at the end of the week you could watch them feeling comfortable in each other’s company and chatting. Since English is the only language all partners could use in order to understand each other, the language was spoken during chats and meetings. Although some pupils were intimidated to use the foreign language at first, at the end of the week almost every partner spoke English more confidently as well as naturally. Moreover, some misunderstandings and conflicts had to be faced: When one German girl was asked by somebody from the group if we were all still Nazis in Germany, she said that it took much patience, self-control and empathy to answer that question, neglecting her hurt feelings and understanding that this question might not have been addressed to her in order to hurt or annoy her. Even though it is hard to tell if there were more intercultural conflicts, it is true that there was not a single incident when students opposed to work with or talk to their European partners.

Keeping in mind the next meeting in Greece in February, we should adopt what went well: well-prepared and presented presentations, the willingness to talk to and work with all international partners as well as the balance between work and spare time for teachers and pupils. On the other hand, we should arrange even more situations in which students are assigned to internationally mixed groups, maybe even working on tasks directly linked to developing mediating techniques.

 

Torsten Piske, Claudia Wehner-Lippok

Buseck, den 01.12.2012

 

[1]Participating in the Comenius-Project „arts against violene“ (2012-2014) are the Cyprian school Paralimni Lyceum (https://docs.google.com/folder/d/0B5hvMzOKH05rU211d3FSWEljRkE/edit?pli=1), the Greek school Komotini (https://docs.google.com /folder/d/0B5hvMzOKH05rZjBCVjlDZU9CZXc/edit?pli=1), the Italian school Istituto Professionale di Stato per i Servizi Comerciale et Turistici ‘GIUSTIONO FORTUNATO’ di Napoli (https://docs.google.com/folder/d/0B5hvMzOKH05rblRFckc0eENFZE0/edit?pli=1), the Polish school Radomska (https://docs.google.com/folder/d/0B5hvMzOKH05rUmd6T0p5OTBGLUU/edit?pli=1), the Latvian school Saldus Professional Secondary School (https://docs.google.com/folder/d/0B5hvMzOKH05rZTVuV2drOFdyTlU/edit?pli=1), the Turkish school Sivas Gazi Anadolu Lisesi (https://docs.google.com/folder/d/0B5hvMzOKH05rbFhtR1JvQ240Zzg/edit?pli=1), the Romanian School Ion Pillat (https://docs.google. com/folder/d/0B5hvMzOKH05rWlpWc0NhMFI2RW8/edit?pli=1&docId=0B5hvMzOKH05rQUYzeUkyZ2px ZWs) as well as the Scottish school Kilmarnock Academy (https://docs.google.com/folder/d/0B5hvMzOKH05rZjlTZHRfeGxyczg/ edit?pli=1).

[2]S. homepages listed above.