Töpfern

Handarbeit an unserer Schule

Bereits in der Jungsteinzeit erfanden die Menschen die Verarbeitung von Lehm und Ton und stellten die ersten Gefäße zur Lagerung von Lebensmitteln her.

Noch heute ist das Töpferhandwerk sehr verbreitet. Auch wir, an unserer Schule, bieten als AG Töpfern an. Diese findet jeden Donnerstagnachmittag von 14.00–15.30 Uhr im Töpferraum unter der Leitung von Herrn Schudy statt.

In dem Kurs lernt man Gebrauchsgegenstände (Töpfe, Becher, Vasen, Schalen usw.) herzustellen und diese kunstvoll zu gestalten. Aber nicht nur Gebrauchsgegenstände werden getöpfert, sondern es können auch kleine menschliche Körper, Porträts, Skulpturen oder verschiedene Formen sein.

Die Kunstwerke dürfen zum Verschenken oder Selbstbehalt mit nach Hause genommen werden. Ab und zu gibt es auch eine Ausstellung, wo die Schüler zeigen können, was sie hergestellt haben.

Grundsätzlich soll die AG als eine Einführung in das Modellieren von künstlerischen Objekten dienen. Wenn aus dem Ton ein Kunstwerk geworden ist, muss er eine Woche trocknen. Danach werden die Werke gebrannt, dies findet in einem speziellen Ofen statt. Um den Werken noch eine schöne Farbe zu verleihen, werden sie in eine Glasur getunkt, diese besteht aus ganz feinem Pulver, das in Wasser aufgelöst wird. Danach müssen die Kunstwerke noch einmal gebrannt werden. Bei diesem Vorgang verdunstet das Wasser, das Pulver bleibt übrig und wird zu einer farbigen Glasschicht.

Wer gerne Handarbeiten macht und seiner Kreativität freien Lauf lassen will ist hier genau richtig.

Angelina Böhmer, Jörg Schudy, Ulrich Steinbach

Buseck, den 14.12.2016